Artmix

Grenzüberschreitend arbeiten, den Europagedanken leben und benachbarte Kunstszenen kennenlernen – der Künstleraustausch ARTMIX eröffnet neue Wege der Kunstproduktion und Zusammenarbeit. Auch die 11. Auflage des interkulturellen Kunstprojektes setzt auf einen lebendigen Kunst- und Kulturtransfer. Dieses Mal arbeiten die Künstlerinnen Karen Fritz und Sarah Niecke aus Saarbrücken sowie der Künstler Serge Ecker aus Luxemburg zusammen. 

Sarah Niecke, "Atopia"

Sarah Niecke, "Atopia"

Artmix Atelier
11.2.2019 – 3.3.2019

2019 geht der Künstleraustausch artmix in die 11. Runde. Dieses Mal arbeiten zwei Saarbrücker Künstlerinnen und ein Künstler aus Luxemburg zusammen je einen Monat in Saarbrücken und Bourglinster, Luxemburg in den jeweiligen Ateliers. Ausgewählt wurden Karen Fritz und Sarah Niecke aus Saarbrücken sowie Serge Ecker aus Luxemburg. Sie beginnen den künstlerischen Austausch im Februar in der Stadtgalerie Saarbrücken. Im April wird er in Bourglinster fortgesetzt, dort wird im Mai auch die gemeinsame Ausstellung eröffnen.

Bei artmix bekommen Künstlerinnen und Künstler aus Saarbrücken und Luxemburg während zwei gemeinsamer Aufenthalte die Möglichkeit zusammenzuarbeiten und die benachbarten Kunstszenen kennenzulernen. Der Künstleraustausch soll ihnen neue Wege der Kunstproduktion eröffnen und einen lebendigen Kunst- und Kulturtransfer zwischen Künstlern unterschiedlicher Disziplinen schaffen. 2019 werden die Saarbrücker Künstlerinnen Karen Fritz und Sarah Niecke aus Saarbrücken sowie Serge Ecker aus Luxemburg insgesamt sieben Wochen lang in der Stadtgalerie Saarbrücken und in den Annexes in Bourglinster, Luxemburg zusammenarbeiten.

Karen Fritz (geb. 1988 in Saarbrücken) hat 2018 ihr Masterstudium der Freien Kunst an der HBKsaar abgeschlossen. Ihre Installationen und kinetischen Skulpturen behandeln Zeit und Raum als unmittelbar erfahrbare, dynamische Prozesse. Natürliche Materialien wie Gestein, Sand und Wasser setzt sie Reaktionen aus, die zuletzt auch durch Gerüche und Geräusche wahrnehmbar werden. Verborgene Transformationen, unsichtbare Kreisläufe wie Gegensätze werden auf diese Weise visuell erfahrbar.  Zuletzt waren ihre Installationen im Deutsch-Französischen Garten, Saarbrücken zu sehen.

Sarah Niecke (geb. 1984 in Saarbrücken) studiert seit 2015 Freie Kunst an der HBKsaar. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichen, affektiven wie intellektuellen Abläufen, die sie in ihrer alltäglichen Selbstverständlichkeit und Unumstößlichkeit zu entkoppeln sucht. In ihren Installationen, Fotografien und Videos spielt sie mit der Instabilität verschiedener Realitäten. Sie konfrontiert die Betrachter und Betrachterinnen mit Erfahrungen von Andersartigkeit, die nicht bloße Anhängsel der einen Realität sind, sondern vielmehr das Unverfügbare des Realen erahnen lassen. 2017 wurde sie mit ihren Arbeiten beim Peter Luise Hager Preis und dem Opus Fotopreis in Trier prämiert.

Serge Ecker (geb. 1982 in Esch-sur-Alzette/Luxemburg) studierte Filmwissenschaft mit Schwerpunkt 3D-Animation und Special Effects in Nizza. Seit 2005 arbeitet er im Bereich der 3D Graphik und Computeranimation, seit 2010 ist er als freier Künstler tätig. In seinen digitalen sowie analogen Fotografien, 3D Drucken und Scans beschäftigt er sich thematisch mit Grenzräumen, dem "Dazwischen“  und der Sicherung fragiler Spuren. Was bleibt von einem Objekt nach seiner digitalen Transformation zurück in die Realität?